Wer hat gute Chancen, Zwillinge zu bekommen?

bessere Chancen     schlechtere Chancen

dunkelhäutig           hellhäutig

Nigerianerinnen        Japanerinnen

große Frauen           kleine Frauen

ältere Frauen          jüngere Frauen

bereits Kinder         "Erstgebährende"

bereits Zwillinge      noch keine Zwillinge

Die Unterschiede sind natürlich gering, aber dennoch vorhanden. Eine Frau, die alle Attribute der linke Seite aufweist, bekommt 10x wahrscheinlicher Zwillinge

 

kleines Zwillings-ABC

monozygot = eineiig. Eine befruchtete Eizelle teilt sich irgendwann während der Schwangerschaft, aus jeder der Hälften entwicktelt sich ein einzelnes Kind. Sie haben das gleiche Erbgut und deshalb immer das gleiche Geschlecht.

Turner-Syndrom die einzige Ausnahme von obiger Regel: ein Kind hat alle 46 Chromosomen, das andere eins zu wenig. Diese eineiigen Zwillinge können auch unterschiedlichen Geschlechts sein. Allerdings gibt es hier meist einen deutlich kleinere Zwilling. Das Turner-Syndrom kommt äußerst selten vor.

dizygot = zweieiig. Während eines Monatszyklus werden zwei Eier unabhängig voneinander befruchtet. In einem solchen Fall kann es sogar passieren, daß die Zwillinge von unterschiedliche Vätern gezeugt wurden, wie 1810 erstmals belegt: ein Vater war weiß, der andere schwarz - die Kinder entsprechend.

Zwillingsneigung von Müttern:
Den Weltrekord hält Leontina Albina aus Chile, die 1991 ihr 55. Kind zur Welt brachte, darunter 5x Drillinge!
Eine Russin, die 1782 starb, soll 69 Kinder geboren haben: 16x Zwillinge, 7x Drillinge und 4x Vierlinge.
Einer Sage nach soll Gräfin Margarethe von Henneberg im Jahre 1276 soviele Kinder zur Welt gebracht haben, wie das Jahr Tage hat...
Die höchste Anzahl von Mehrlingen, die nachweislich gleichzeitig ausgetragen wurden, beträgt neun. In zumindest einem Fall haben sogar einige der Neunlinge überlebt

 entnommen aus Oliver Seyffert's Zwillings-Statistiken